Ein gutes Verhältnis zwischen Patient und Zahnarzt ist entscheidend für eine qualitativ hochwertige zahnmedizinische Versorgung, die auf jeden einzelnen Patienten abgestimmt ist. Dabei spielen Vorgeschichte und individuelle Wünsche eine große Rolle.

Unter dieser Voraussetzung entscheiden Patienten sich für neuen Zahnersatz.

Einige Krankenkassen versuchen dieses häufig über Jahrzehnte gewachsene Vertrauensverhältnis jedoch insofern erschüttern, indem sie Sie auf Sonderverträge mit einigen wenigen Zahnärzten hinweisen, die „China-Zahnersatz“ anbieten und damit angeblich die gleiche Qualität kostengünstiger erreichen könnten. Dafür soll es dann bei diesen Zahnärzten sogar noch eine bestimmte Form der professionellen Zahnreinigung „auf Kasse“ geben.

Zahnersatz-Essen

Lassen Sie sich bitte hiervon nicht verunsichern!

Folgende Informationen dienen der Beurteilung eines solchen Angebotes:

  • Zahnersatz zum Nulltarif bzw. ohne Eigenanteil gibt es auch bei „China-Zahnersatz“ nur, wenn Sie sich für die einfache Regelversorgung entschieden haben und für 10 Jahre Stempel im Bonusheft nachweisen können.
  • Die Regelversorgung beinhaltet für Kronen und Brücken sog. Nichtedelmetall „NEM“ und statt vollständiger Verblendungen an den vorderen Zähnen nur Teilverblendungen nach außen. Die hinteren Zähne bleiben bei der Regelversorgung unverblendet.
  • Der Wechsel zu einem Zahnarzt mit diesem Angebot bedeutet, dass weder der Zahnarzt noch Sie das Dentallabor frei wählen können, in dem der Zahnersatz gefertigt wird. Im Gegenteil müssten Sie sich vertraglich binden, den Zahnersatz über eine Dentalhandelsgesellschaft mit anonymem Labor in Fernost zu beziehen.
  • Garantieversprechen dieser Handelsgesellschaften sind nicht automatisch Garant für hohe Qualität, sondern eher für eine gute Versicherung. Demgegenüber kann sich die Qualität des in deutschen Labors gefertigten Ersatzes gemäß wissenschaftlicher Untersuchungen (z.B. Prof. Kerschbaum, Uni Köln) insbesondere in Bezug auf die Haltbarkeit weltweit sehen lassen und verdient zu Recht den Stempel „Made in Germany“. Diesem Erfolg liegt vor allem die enge Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Labor zugrunde.
  • Gerade bei größeren Sanierungen ist die Kenntnis der Vorgeschichte und Diskussion der möglichen Alternativen zur erfolgreichen Versorgung ebenso unabdingbar wie die Einschätzung der Situation aus zahntechnischer Sicht. Dazu gehören vor allem auch Zwischenanproben ggf. in Anwesenheit des Zahntechnikers. Diese Anproben sorgen dafür, dass Ungenauigkeiten und kleinste Fehler sofort bemerkt und korrigiert werden können. Bei „China-Zahnersatz“ sind einerseits die Behandlungsalternativen eingeschränkt und es entfallen die erwähnten Anproben natürlich aufgrund der hohen Transportkosten.
  • Natürlich spielen finanzielle Aspekte beim Zahnersatz eine große Rolle. Damit der Zahnersatz für Sie bezahlbar bleibt, stellen wir Ihnen bei Bedarf gerne von der einfachen bis zur aufwendigen Versorgung mehrere Heil- und Kostenpläne zur Verfügung. Zusätzlich bieten wir gemeinsam mit unserem Partner BFS auch eine Ratenzahlung für den Eigenanteil an.

Die teils unlautere Werbung mit einem China-Nulltarif und die Steuerung von Patienten zu bestimmten Zahnärzten durch die Krankenkassen (entgegen der freien Arztwahl), lehnen wir allerdings ab, da beides einen Rückschritt für das hohe Versorgungsniveau in Deutschland bedeutet.

Zum Vergleich: Seit Jahren wirbt eine Optikerkette mit dem Nulltarif für Brillen. Gleichzeitig zeigt der Geschäftsbericht dieser Kette, dass pro Brille im Durchschnitt eine Zuzahlung durch den Kunden erreicht wird, die deutlich über den Zahlen anderer, selbständiger Optiker liegt. Hier ist der „Nulltarif“ eher ein Lockvogel und hat mit Sparsamkeit gar nichts zu tun!

 

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