Entzündliche Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis) führen über einen Abbau des Bindegewebes und des Knochen, der den Zahn im Kiefer befestigt, in fortgeschrittenem Stadium zum Zahnausfall.

Die Schadstoffe im Tabakrauch schädigen beim Rauchvorgang selbst, aber auch danach durch den chronisch erhöhten Schadstofflevel im Körper des Rauchers.

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass starke Raucher ein bis zu sechsmal höheres Risiko haben, an Parodontitis zu erkranken, als Nie-Raucher.
Für die Ausprägung der Erkrankung spielen neben der Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten, das Alter des Rauchers und die Anzahl der Raucherjahre eine entscheidende Rolle.

Raucher zeigen in der Regel einen schwereren Verlauf von Parodontalerkrankungen. Sie haben mehr erkrankte Stellen, tiefere Zahnfleischtaschen und mehr Knochenabbau.

  • Raucher haben mehr fehlende Zähne!

Der Sauerstoffgehalt der Zahnfleischtaschen ist bei Rauchern niedriger und damit der Anteil anaerober Bakterien, welche für einen aggressiven Verlauf der Krankheit verantwortlich sind, deutlich höher.

Zahnfleischtaschen von Rauchern erhalten mehr flüchtige Schwefelverbindungen. Diese beschleunigen den Gewebeabbau und verursachen sozial kompromittierenden Mundgeruch.

Nachgewiesenermaßen erhöht sich das Risiko für Zahnverluste auch durch Passivrauchen.

  • Parodontalbehandlungen sind bei Rauchern schmerzhafter und weniger erfolgreich.

 

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