Die Mundhöhle ist von Mundschleimhaut ausgekleidet.
Diese schützt vor Krankheitserregern und leitet den Verdauungsprozess aufgenommener Nahrung ein.

Rauchen allein und in der Kombination mit Alkohol schädigt die Mundschleimhaut.
Es entstehen Gewebeveränderungen,
welche sich zu Krebs weiterentwickeln können:

  • Leukoplakie: ein weißer Fleck aus dem in bis zu 50% der Fälle Krebs entsteht
  • Erythroplakie: ein roter Fleck mit noch höherem Entartungspotential
  • submuköse Fibrose: Verhärtung des Weichgewebes

Ferner ändert das Rauchen die mikrobielle Besiedlung der Mundhöhle.
Raucher haben mehr Hefepilze im Speichel, welche Entzündungen der Mundschleimhaut – insbesondere unter Zahnprothesen – fördern.

Bei Rauchern treten häufiger schmerzhafte Eiteransammlungen neben den Gaumenmandeln auf (Peritonsillarabszesse).

Rauchen erhöht das Risiko für Speicheldrüsenkrebs.

Durch Rauchen entstehen Krebsvorstufen an den Lippen.

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