Die Prävention ist das zukünftige Prinzip zahnmedizinischen Handelns

Häufig werden in der Politik Thesen aufgestellt, die etwa lauten: »In der Zahnmedizin lassen sich Erkrankungen mit einfachen Mitteln dauerhaft verhindern«, oder »Prophylaxe wird zu gewaltigen Einsparungen führen«. Nur vordergründig und laienhaft betrachtet werden aber allein durch die Benutzung der Zahnbürste und einiger anderer Hilfsmittel Karies und Parodontose dauerhaft vermieden.

Von der Prophylaxe zur Prävention

In der Praxis ist es wichtig, nicht nur einzelne Prophylaxe-Massnahmen, wie sie z.T. in den Gebührenordnungen verankert sind (Beispiel Zahnversiegelung bei Kindern & Jugendlichen) durchzuführen, sondern die gesamte Diagnostik und Behandlung darauf auszurichten, Krankheiten im Mund- und Kieferbereich vorzubeugen. Häufig lässt sich durch eine rechtzeitig ausgeführte, kleinere Behandlung ein größerer Eingriff in der Zukunft verhindern.

Risikobewertung

Persönliche Veranlagungen und Gewohnheiten verringern oder erhöhen das Risiko, mit einem krankhaften Befund im Mund-, Kieferbereich rechnen zu müssen. Ebenso ist der Verlauf z.B. von Karies und Parodontitis von bestimmten Faktoren abhängig, die berücksichtigt werden müssen.

Wie in anderen Lebensbereichen auch braucht ein Patient mit hohem Risiko mehr oder intensivere präventive Maßnahmen, um gesund zu bleiben, als ein Mensch mit geringem Erkrankungsrisiko.

Wir beraten Sie gerne zu diesem Thema.

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