Milch

Milch enthält eine Vielzahl wertvoller Vitamine und Mineralstoffe.

KalziumGesunde Knochen und Zähne benötigen Kalzium. Milch ist unser Hauptlieferant dafür.

Eiweiß. In der Milch ist hoch­wertiges Eiweiß, welches nahezu alle essenziellen Aminosäuren enthält. Milch­protein macht zudem pflanzliches Eiweiß besser verwert­bar.

Vitamine. Milch enthält die Vitamine A und D.

Laktose. Wer regelmäßig nach dem Verzehr von Milch oder Milch­produkten Magen- oder Darm­beschwerden bekommt, hat u. U. eine Milch­zucker­intoleranz. Grund dafür ist eine reduzierte oder fehlende Aktivität des milch­zucker­spaltenden Enzyms Lactase. Viele Betroffene vertragen Milch in kleineren Mengen oder Sauermilchprodukte. Alternativ können laktosefreie Milcherzeugnisse konsumiert werden

  •  ESL-Milch. Sogenannte ESL-Milch enthält genauso viele Vitamine wie traditionell hergestellte Frisch­milch – sie ist jedoch länger halt­bar. Laut neuesten Studien des Max-Rubner-Instituts unterscheidet sich die ESL-Milch geschmack­lich nur minimal von Frisch­milch. Die Milchindustrie hat sich freiwil­lig verpflichtet, ESL- Milch mit „länger halt­bar“ zu kenn­zeichnen.
  • Rohmilch, die von Säuglingen, Schwangeren oder immungeschwächten Personen konsumiert wird,  sollte unbedingt abgekocht werden, da sie Keime enthalten kann.

 

Käse

Beim Käse wurden durch Milch­säure­bakterien und / oder Labenzyme die festen Bestand­teile der Milch heraus­gelöst. Es entsteht ein Gemisch aus hoch­wertigem Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen.

  • Das im Käse enthaltene Fett wird als „Fett in Tr.“ (Trockenmasse) angegeben, d. h. nach Abzug des Wassers. Da die verschiedenen Käsesorten unterschiedlich viel Wasser enthalten, gibt dieser Prozent­wert wenig Auskunft über den absoluten Fett­gehalt des Käses. Der reale Fett­gehalt kann nach folgender Faust­regel ermittelt werden: bei Hartkäse zieht man vom Fett-in-Tr.-Wert 25 bis 30 Prozent ab, die Werte von Schnitt- und Weichkäse werden durch zwei, die von Frisch­käse durch drei bis vier geteilt.

Beim Analog-Käse wird teures Käse­fett durch preisgünstigeres pflanzliches Fett ersetzt. Das Produkt darf mittlerweile nicht mehr als „Käse“ verkauft werden. Im Zweifelsfall hilft die Zutaten­liste – insbesondere bei verarbeiteten Lebens­mitteln. Fehlen Milch oder Lab, könnte das Produkt ohne echten Käse hergestellt worden sein.

 

Sauermilchprodukte

Milch­zucker wird unter Einfluss bestimmter Bakterien zu Milchsäure vergoren. Gesund sind sowohl die milde rechts­drehende L(+)-Milchsäure als auch die kräftigere und schwerer verdauliche links­drehende D(-).

  • Joghurt. Joghurt ist pur und mit lebenden Kulturen am gesündesten. Joghurts mit Frucht- und Zuckerzusatz sind für die Herstellung oft erhitzt worden – dies tötet den Großteil der Bakterien ab. Eine aktuelle Studie der Universität Wien hat gezeigt, dass aus probiotischer Sicht normaler Natur­joghurt genauso gesund ist wie speziell angereicherter Joghurt!

 

Eier

Das in  Eiern reichlich enthaltene Cholesterin ist gesundheitlich meist weniger bedenklich als lange angenommen wurde.

Neue Untersuchungen zeigten keinen Zusammen­hang zwischen koronaren Herz­erkrankungen und hohem Eier­konsum.

Der Körper baut das (lebens­wichtige) Cholesterin selbst auf – gesunde Menschen bauen ein gelegentliches Zuviel auch wieder ab!

Eier enthalten zudem Proteine, ungesättigten Fett- und essenziellen Aminosäuren.

 

Fisch

Die Deutsche Gesell­schaft für Ernährung empfiehlt eine Fischmahlzeit ein- bis zweimal wöchentlich.

Nur fetter Seefisch enthält wert­volle Fett­säuren und Jod.

Meeresfrüchte hingegen sind vor allem eiweiß- und histaminreich.

 

 Fleisch

Der hohe Anteil an Eiweiß, Eisen und Zink, aber auch an B-Vitaminen macht Fleisch gesund.

 

Obst und Gemüse

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