Ananas

Das größte Angebot an Ananas gibt es von September bis Dezember.

Reife Früchte erkennt man an ihrem intensiven Duft, einer gelb-braunen Schale sowie daran, dass sie auf Druck etwas nachgeben.

Ananas erhält Bromelin. Dies spaltet Nahrungseiweiße nahezu komplett und fördert so die Verdauung.

Ananas ist mit ihren Kaloriengehalt nur wenig Hilfe zum Abnehmen. Sie kann aber guten Gewissens verzehrt werden, da sie viele Vitamine und Mineralstoffe enthält.

 

Äpfel

Äpfel enthalten u.a. Vitamin C und Vitamin B.

Der Ballast­stoff Pektin soll den Cholesterinspiegel senken und Krebs vorbeugen helfen.

Die meisten wertvollen Inhalts­stoffe finden sich in und direkt unter der Schale. Essen Sie Äpfel deshalb am besten ungeschält!

 

Beeren

Beeren sind Sommerfrüchte.

Himbeeren enthalten viel Eisen und Magnesium.

Schwarze Johannisbeeren enthalten sehr viel Vitamin C.

 

Getreide

Getreide ist ein reichhaltiger Kohlenhydratlieferant und versorgt uns mit ausreichend Energie.

Ferner enthält Getreide pflanzliches Eiweiß, viele Vitamine, Linolsäure, Mineral– und vor allem Ballast­stoffe.

Aufgrund zahlreicher vorteilhafter Eigenschaften sollte man möglichst Vollkornprodukte wählen.

 

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte enthalten sehr viel pflanzliches Eiweiß, wenig Fett und viele Ballast­stoffe.

Saponine sollen den Cholesterinspiegel senken und das Immun­system stimulieren. Saponine gehen ins Einweich- und Koch­wasser über. Verwenden Sie deshalb das Wasser immer mit!

 

Kartoffeln

Aufgrund ihres hohen Gehalts an Ballast­stoffen und Stärke halten Kartoffeln lange satt.

Das enthaltene Kalium ist notwendig für die Herz­tätig­keit und als Gegen­spieler des Natriums wichtig für den Wasser­haushalt.

 

Knoblauch und Zwiebeln

Je nach Aussaat­zeit unterscheidet man zwischen Winter- und Sommer­zwiebeln. Da Zwiebeln sich lange halten, haben sie ganzjährig Saison.

Ebenso gibt es Knoblauch ganz­jährig zu kaufen – frisch ist er im Mai.

Knoblauch enthält Allicin. Dieses Sulfid hat eine stark antimikrobielle Wirkung, welche Bakterien, Pilze und Hefen abtötet.

 

Kohl

Die verschiedenen Weiß­kohl-Sorten haben zu unter­schiedlichen Zeiten Saison – so lässt sich das Gemüse das ganze Jahr über  frisch genießen.

Kohl enthält viele Ballast­stoffe und Vitamin C. 100 Gramm Rot- oder Weiß­kohl beinhalten so viel wie ein kleines Glas Orangensaft!

Je kürzer die Garzeit, desto mehr Vitamine bleiben erhalten.

 

Möhren

Ernährung Zahnarztpraxis Essen

Bild Prodente e.V.

Möhren enthalten viel Betakarotin, aus dem der Körper Vitamin A bilden kann.

Die Inhaltsstoffe der Möhre schützen die Haut vor UV-Strahlen.

Betakarotin ist ein hoch­wirk­sames Antioxidans, das Zell­schäden durch freie Radikale abwehrt.

Frische Möhren sollte man mit etwas Öl genießen, da Betakarotin fett­löslich ist und so für den menschlichen Körper besser verwert­bar wird.

 

Paprika

Gelbe und grüne Paprika sind die  „unreifen“ Vorstufen einer roten Paprika.

Die Flavonoide der Paprika beugen Herz-Kreis­lauf-Erkrankungen vor. Karotinoide und Flavonoide sind Antioxidantien, die den Körper gegen zell­schädigende freie Radikale schützen.

Eine Schote der voll ausgereiften roten Frucht enthält dreimal soviel Vitamin C wie eine kleine Apfelsine!

 

Tomaten

Je mehr Sonnenstrahlung eine Tomate am Strauch erhält, desto mehr Vitamin C, Frucht­zucker und Aroma bildet sie.

Frei­land­tomaten gibt es von August bis September, aus dem Treib­haus kommen sie von Mitte April bis Mitte Juni. In der übrigen Zeit sind Importe erhältlich.

In Tomaten ist das zu den Karotinoiden zählende Lykopin enthalten. Es wirkt antioxidativ und hemmt freie Radikale. Lykopin hat sich in vielen Studien als krebs­vorbeugend erwiesen.
Lykopin ist am besten verfügbar, wenn es erhitzt wird.

Das ebenfalls reichlich enthaltene Vitamin C ist dagegen äußerst hitze­empfindlich.

Daher sollte man sowohl gekochte wie auch rohe Tomaten essen!

 

Zitrusfrüchte

Zitrusfrüchte enthalten Flavonoide, welche die positiven Wirkungen ihrer anderen Pflanzen­stoffe und Vitamine – insbesondere des Vitamins C – erhöhen.

Die Flavonoide finden sich insbesondere in den weißen Schalen­anteilen und Segmenthäutchen der Früchte. Diese sollten daher möglichst mitgegessen werden.

 

Sojaprodukte

Weltweit gibt es mehr als 1.000 verschiedene Sorten Soja. Die Früchte zeigen sich in Form und Farbe sehr unterschiedlich. Die kleinen hell­gelben Bohnen werden bei uns am häufigsten verarbeitet.

Im asiatischen Raum ist die Sojabohne seit mehr als 4 000 Jahren eines der Haupt­nahrungs­mittel. Auch bei uns nimmt die Beliebtheit der Hülsen­frucht weiterhin zu.

Soja ist ein gesundes alternatives Lebensmittel für Menschen mit Laktoseintoleranz. Veganern und Vegetariern bietet es eine gute Eiweiß­quelle und einen nahezu vollwertigen Fleisch­ersatz.

  • Da Soja cholesterinfrei ist, ist es ein geeignetes Nahrungsmittel für Menschen mit erhöhtem Cholesterinspiegel.

Soja enthält hoch­wertiges Eiweiß, welches für Zellaufbau und -regeneration sowie für den Engergiehaushalt wichtig ist.

Soja enthält viele Mineralstoffe und Vitamine sowie einen hohen Anteil an mehr­fach ungesättigten Fett­säuren. Diese leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung von Gefäßen, Gehirn und Herz.

Soja hat einen hohen Anteil an Ballaststoffen.

Sojabohnen eignen sich gut für Eintopfge­richte, da sie beim Garen fest bleiben und nicht zerfallen. Sie geben Speisen einen angenehm nussigen Geschmack. Gekocht können aus Sojabohnen Gerichte wie Bratlinge, Salat oder Gemüsebeilage hergestellt werden.

  • Soja­bohnen dürfen nicht roh gegessen werden.

Produkte aus Soja:

  •  SojadrinkIn der traditionellen Herstellung werden Sojabohnen erst in Wasser eingeweicht und danach zermahlen und gekocht. Das Püree wird ausgepresst und gesiebt – die dabei gewonnene Flüssig­keit ist der Sojadrink. Er ist eine Alter­native zu Milch, insbesondere bei Milch­zuckerun­verträglich­keit. Allerdings haben nur künstlich angereicherte Sojadrinks etwa den Kalziumgehalt von Kuhmilch.
  •  Sojaquark TofuIn Wasser gelöstes Sojapüree gerinnt unter Zugabe von Nigari (Bittersalz aus Meer­wasser) oder eines anderen Gerinnungs­mittels. Dadurch fällt das Eiweiß aus und verwandelt sich in eine quark­ähnliche Masse. Diese wird so lange gepresst bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Der so entstandene Tofu ist neutral im Geschmack und gut verdaulich. Er lässt sich roh, in Salaten, Suppen oder Aufläufen, als Fleisch­ersatz in Würst­chenform oder Tofubolognese oder auch als Brotbelag verwenden.
  • TempehDieses Lebens­mittel stammt ursprüng­lich aus Indonesien. Einge­weichte, gekochte Sojabohnen werden unter Zugabe einer Schimmelpilzkultur reifen gelassen. Tempeh erhält dadurch einen weißlichen Über­zug aus Edelschimmel und einen kernigen Biss. Wie Tofu ist er leicht verdaulich, besitzt aber einen intensiven, pilzigen Geschmack. Durch die Fermentation ist Tempeh im Gegen­satz zu allen anderen Soja­produkten reich an Vitamin B12. Dieses Vitamin kommt ansonsten fast ausschließ­lich in tierischen Lebens­mitteln vor. Es ist wichtig für Bildung und Abbau einzelner Aminosäuren sowie für die Reifung von Körperzellen, insbesondere von roten Blutkörperchen.
  • Sojasoße. Sojasoße ist das bekann­teste Würz­mittel der asiatischen Küche. Hergestellt wird sie aus fermentierten Sojabohnen und geröstetem Getreide. Der traditionelle Reife­prozess der Soße dauert etwa sechs Monate – bei hoch­wertigen Sorten bis zu fünf Jahre.

 

Tierische Lebensmittel

Kontaktinformationen