Ursachen
craniomandibuläre Dysfunktion

Das gesunde Kauorgan

In einem gesunden Kauorgan haben die Ober- und Unterkieferzähne binnen 24 Stunden nur etwa 30 Minuten lang direkten Kontakt zueinander.
Kiefergelenke, Kaumuskulatur und Zähne haben somit im Normalfall sehr lange Erholungszeiten.

Funktionsstörungen

Wird das System gestört, erhöht sich oftmals unbemerkt für den Patienten die Muskelanspannung und somit die Belastung aller beteilgten Strukturen.
Aus wissenschaftlichen Untersuchungen geht hervor, dass die Anspannungsphasen beim Zähneknirschen oder -pressen ohne Unterbrechung bis zu 45 Minuten andauern können und der gemessene Kaudruck um ein Vielfaches höher ist als beim normalen Kauen.
In der Folge treten Beschwerden auf.

Ursachen

Oftmals geht der Beginn der Beschwerden zeitlich mit einer Kombination von zwei oder mehr Auslösern einher.
Ursächlich für eine craniomandibuläre Dysfunktion sind in vielen Fällen Zahnfehlstellungen in Verbindung mit erhöhtem psychischem Stress.

Wer ist betroffen?

Störungen des Kauorgans finden sich bei ca. 80% aller Menschen – die meisten Beschwerden sind jedoch derart milde, dass ihnen kein Krankheitswert beigemessen werden kann.
3-5% aller Menschen haben so starke Beschwerden, dass sie ärztlich behandelt werden müssen.

Craniomandibuläre Dysfunktionen sind in der Regel durchaus schmerzhaft und beeinträchtigend, aber praktisch nie gefährlich oder lebensbedrohend.
Dank modernster Diagnose- und Therapiemittel können wir unseren Patienten in den allermeisten Fällen sehr gut helfen!

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